Aktuell

 

Am 18. Mai wird in der Schule des Sehens H. Teufel, Galerie,

in der Akademie Sankelmark eine neue Ausstellung eröffnet.

Heinz Teufel stellt Bilder, Texte und Objekte bis zum 25. Juli aus.

Eröffnung am 18. Mai um 17.00 Uhr

Poetische Wissenschaft“ – die Farben des Regenbogens haben einen Klang.

Es gab Zeiten, da dachten die Menschen, dass es die Hauptaufgabe der Engel sei, zu singen – Gottes Schöpfung zu preisen. Der Himmel war beseelt und voller Musik, denn auch beim Kreisen der Sterne würde Sphärenmusik entstehen.

Wissenschaft heute vertreibt diese idealistischen Vorstellungen. Ich denke, Energie und Masse fallen in der Unendlichkeit zusammen. Aus diesem „Nichts“ atmet dann das Universum, tanzt, spielt, singt das Lied, das wir Schöpfung nennen. So ist alles gleichzeitig und relativ. Alles wandelt sich in Resonanz – Energie, Masse, Geist.

Bilder sprechen mit den Farben des Regenbogens.

Ich meine: Kunst heute ist an sich sinnlos geworden.

Gestalten und vernetzen wir Kunst auf der Grundlage „poetischer Wissenschaft“ mit der Ganzheit der Schöpfung.

Heinz Teufel

Liebe Freundinnen und Freunde,

an dieser Ausstellung, den Bildern und den Inhalten, habe ich seit Jahrzehnten gearbeitet. Endlich, nach so langer Zeit, konnte ich all meine Gedanken und Ideen zusammenfassen. Entstanden ist mein ganzheitlicher Blick auf die Welt.

Lasst uns darüber ins Gespräch kommen. HT

 

 

 

Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2017

Heinz Teufel – »Der Philosoph und Fotopädagoge«

20.05.2017 – Hotel „Vier Jahreszeiten“

Der Künstler und Fotograf mit pädagogischem Engagement hat die Idee, Zingst zu einem Ort der Fotografie zu machen, vor über einem Jahrzehnt auf den Weg gebracht. An diese Tatsache sowie an den einzigartigen intellektuellen Ansatz, der als Basis von Heinz Teufels Lehre gelten muss, erinnert diese Ausstellung.

Vernissage 20.05.2017 | 16 Uhr

Heinz Teufel betreibt künstlerische Fotografie vor dem Hintergrund tiefgreifender »denksportlicher« Überlegungen. Sein in viele Richtung gehender Anatz basiert, auf einer ebenso klugen, wie anspruchsvollen Ausrichtung, auf der Kombination von Bild und Bildung. Damit nimmt er eine absolute Sonderstellung ein. Statt auf Masse zu gehen, setzt er auf Klasse und hat den Mut, seinem Publikum auch nicht so ganz leicht verdauliche philosophische Ansätze und gestalterische Thesen zu vermitteln. Hier ein Auszug aus Heinz Teufels Philosophie: »Ich denke – aus der Stille des Nichts atmet das Universum, spielt, singt, tanzt das Lied, das wir Schöpfung nennen. Jeder Mensch interpretiert die Welt selektiv und reduziert damit die Komplexität dieser ganzheitlichen Schöpfung auf sein individuelles Maß…« Heinz Teufel, das ist sein großer Verdienst, hat aus diesem Höhenflug der Gedanken ganz praktische Wege zum besseren Bild abgeleitet. Das macht ihn als Fotopädagogen so erfolgreich. Eine treue Anhängerschaft hat seine Workshops genutzt, um sich den Zugang zu eröffnen, die Kamera zu einem kreativen Werkzeug zu machen. Heinz Teufel hat den Begriff »Schule des Sehens« geprägt und zum Ausgangspunkt seines Wirkens gemacht. In der »Gestischen Fotografie« ist der Höhepunkt des bildnerischen Gestaltens zu sehen, bei dem Raum und Zeit, Licht und Form als visuelle Ausdrucksform verschmelzen. In letzter Konsequenz bleibt Heinz Teufel nicht ein Mann der großen Worte, sondern ist ein Fotograf mit großartigen Bildern. Für diese Verbindung gibt es ein Prädikat: vorbildlich!